Ethik

1. Ich berücksichtige bei der Annahme eines Therapie-, Beratungs- oder Coaching-Auftrags, ob Erfahrungshorizont, Wissen und Kompetenz ausreichen, um den Auftrag zu einem guten Ende zu führen. Ist das nicht der Fall, verweise ich an entsprechende KollegInnen oder andere professionelle HelferInnen oder Institutionen.


2. Ich lege stets offen, um welche Beratungsformate es sich gerade handelt und erkläre die anzuwendenden Methoden.


3. Die KlientInnen werden von mir über die Bedingungen der Zusammenarbeit wahrheitsgemäß informiert (Anliegen, Auftrag, Zeiten, Kosren, Methoden, Vertragsbestimmungen, Rücktrittsbestimmungen, Verbandsbindung)


4. Auf Wunsch gebe ich Auskunft über Verfahren, Methoden, Techniken, über die Zielsetzung und Hintergründe der Verfahren und über den Ablauf des Therapie-, Beratungs- und Coachingprozesses.


5. In meiner Behandlung achte und respektiere ich das Recht jedes Menschen, würdevoll behandelt zu werden.


6. Der zu Beratende kann den Kontakt jederzeit und ohne Angabe von Gründen wieder beenden.


7. Was während der Beratung gesagt wird, unterliegt der Schweigepflicht seitens des Therapeuten. Das gilt auch gegen dritte Personen, die den Coachingprozess zar initiiert haben, aber nicht daran teilnehmen. Aufzeichnungen werden sicher und so verwahrt, dass fremde Personen niemals ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Klienten Einsicht nehmen können. Die Verpflichtung zur Geheimhaltung besteht auch nach Abschluss der Beratung.


8. Regelmäßige Fortbildungen und Supervison sind selbstverständlich.


9. Jeder zu Beratende hat ein Recht auf das eigene Handeln, auf seine Besonderheit, ¬†Initiativen, ¬†Beteiligung sowie seine Unabhängigkeit im Beratungsprozess.


10. Alles, was dem entgegenwirkt, wird im Beratungsprozess vermieden.


Hamburg, 21.04.2014